Zum Hauptinhalt springen Zur Hauptnavigation springen Zur Fußzeile springen

Lebenswelt stationäre Pflegeeinrichtungen

Pflegebedürftige besitzen trotz körperlicher, kognitiver oder psychischer Erkrankungen Gesundheitspotenziale, die sich fördern lassen. Im Unterschied zu jüngeren Menschen schaffen sie es nicht mehr, sich selbst um entsprechende Angebote zu sorgen. Sie sind auf Hilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen angewiesen. An diesem Punkt setzt die Informationsstelle zur Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen an.


Aktuelles

Mitmachaufruf zur Befragung von Pflegenden und Betreuenden in stationären Pflegeeinrichtungen 
Projekt ESCORP untersucht Auswirkungen der Corona-Schutz-Verordnung auf die Teilhabe in stationären Pflegeeinrichtungen
Der Arbeiterwohlfahrt Landesverband Sachsen e. V. und die KNAPPSCHAFT Regionaldirektion Chemnitz untersuchen die Auswirkungen von Besuchsverboten und Kontaktbeschränkungen auf die psychosoziale Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner. Ein Teil der Befragung ist auf Pflegende und Betreuende in stationären Pflegeeinrichtungen zu ggf. wahrgenommenen Veränderungen der psychosozialen Gesundheit von Bewohner*Innen in der stationären Pflege, die im Zusammenhang mit Besuchsverboten und Kontaktbeschränkungen im Rahmen des Infektionsschutzes angeordnet waren, ausgerichtet. Ferner wird nach durch die Pandemie verursachten, erschwerten Arbeitsbedingungen und Belastungen gefragt, nach persönlicher Betroffenheit und deren Bewältigung.

An der Befragung können alle Pflegende und Betreuende in stationären Pflegeeinrichtungen teilnehmen. Die Befragung ist anonym, eine Zurückverfolgung zu den antwortenden Personen ist weder gewollt, noch gewünscht. Der Fragebogen ist noch bis zum 31.07.2021 online.

Wenn Sie an der Befragung teilnehmen wollen, stehen Ihnen folgende Zugangswege online zur Verfügung:
oder
oder
Sprechender Kurzlink: https://t1p.de/CoronaSchutzMA

Sehr gern können Sie auch den beigefügten QR-Code für einen einfachen Zugang nutzen oder aushängen.


laufende Ausschreibung: Bundesteilhabepreis 2021 (ausgelobt seitens der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention/ DGSMP)

Unter dem Titel "Unterstützung, Assistenz, Pflege - gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten" werden noch bis zum 21. August 2021 Beispiele guter Praxis, Modellprojekte oder bewährte Konzepte aus den Bereichen Unterstützung, Assistenz und Pflege gesucht, in denen es gelungen ist, trotz der COVID-19-bedingten Kontaktbeschränkungen einen inklusiven Sozialraum aufrechtzuerhalten - und die deshalb zur Nachahmung anregen.

Im Fokus der Bewerbung sollte das Ermöglichen selbstbestimmter Teilhabe und Alltagsbewältigung stehen.

weitere Infos >>HIER<<

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Ausschreibung: GERAS-Preis der BAGSO

Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen hat die Corona-Pandemie drastische Einschränkungen ihrer Grundrechte mit sich gebracht. In die Entscheidung über Maßnahmen zum Infektionsschutz wurden die Bewohnerschaft und ihre Vertretungen häufig nicht einbezogen. Die Leitungen von Einrichtungen haben jedoch in unterschiedlicher Weise Spielräume zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner genutzt. Der GERAS-Preis 2021 richtet sich an Pflegeheime, die während der Corona-Krise im Rahmen des Möglichen auf Selbstbestimmung und Mitwirkung gesetzt haben.

Gesucht werden gute Praxisbeispiele, die zeigen, wie eine Beteiligung der Bewohnerschaft und ihrer Vertretungen an essentiellen Entscheidungen auch und gerade in Krisenzeiten gelingen kann. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2021. Der GERAS-Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.

Der GERAS-Preis wird von der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen verliehen. Mit der diesjährigen Auszeichnung möchte die BAGSO dazu beitragen, dass bei künftigen Krisen die Stimme der Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Angehörigen gehört und in die Entscheidungen der Einrichtungen einbezogen wird.

weitere Infos >>HIER<<


Informationsstelle zur Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen

Die Informationsstelle zur Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen berät im Hinblick auf diese Lebenswelt.

Profil

Anliegen

Die Informationsstelle unterstützt den strukturellen Ausbau von Gesundheitsförderung und Prävention in der Lebenswelt „stationäre Pflegeeinrichtung“ und fördert den Aufbau eines sachsenweiten Netzwerks.

Ziele

  • Sensibilisierung der Träger und Akteure stationärer Pflegeeinrichtungen für Gesundheitsförderung und Prävention
  • Wissenstransfer durch Kommunikation von bundes- und landesweiten Praxisbeispielen
  • Implementierung und Verstetigung von gesundheitsfördernden und präventiven Ansätzen in der Lebenswelt „stationäre Pflegeeinrichtung“
  • Verbesserung der verbands- und einrichtungsübergreifenden Kommunikation

Schwerpunktaufgaben

  • Aufbereitung von Informations- und potenziellen Netzwerkstrukturen
  • Durchführung von bedarfsbezogenen Workshops/Werkstätten mit Trägern und Einrichtungen der stationären Pflege
  • Beratung, Begleitungen und Vernetzung von stationären Pflegeeinrichtungen

Antragsverfahren

Sie möchten einen Antrag auf Förderung von präventiven und gesundheitsfördernden Maßnahmen in einer stationären Pflegeeinrichtung stellen?
Den Rahmen liefert der Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI. Mögliche Handlungsfelder sind dabei Bereiche rund um die Ernährung, Körperliche Aktivität, Psychosoziale Gesundheit, Prävention von Gewalt und Stärkung kognitiver Ressourcen. Weiterführende Hinweise zum Leitfaden finden Sie im Informationsblatt der Informationsstelle für stationäre Pflegeeinrichtungen und auf der Seite des GKV-Bündnisses für Gesundheit (Kriterien zur Unterstützung von präventiven Leistungen der Pflegekasse für gesundheitsfördernde Pflegeeinrichtungen).

Wir beraten und begleiten Sie bei der Antragsstellung zum „Leitfaden Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen“ nach
§ 5 SGB XI.

Sie haben die Möglichkeit, bei der Geschäftsstelle der Landesrahmenvereinbarung Sachsen (aber auch bei allen Pflegekassen) Anträge auf finanzielle Förderung von gesundheitsförderlichen und präventiven Maßnahmen zu stellen.
Ihre Kontaktperson bei der Landesrahmenvereinbarung ist die Informationsstelle für stationäre Pflegeeinrichtungen:

Johann Große (Tel.: 0351 501936-53, grosse@slfg.de).

 

Kontakt

Informationsstelle zur Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen
c/o Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V.
Könneritzstraße 5 | 01067 Dresden

Johann Große
Telefon: 0351 501936-53
E-Mail: grosse@slfg.de

 


Die Informationsstelle wird gefördert unter dem Dach der Landesrahmenvereinbarung (LRV) für den Freistaat Sachsen gemäß § 20f SGB V zur Umsetzung des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG). Sie wird durch die Gesetzlichen Krankenkassen mitfinanziert.

 

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

 

©Adobe Stock_Monkey Business