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Blick über den Tellerrand: Die Standortanalyse der KGC Hamburg

Are you ready? – „Ja!“ antworteten am 15. November 2021 zehn Gesundheitsförderinnen aus sächsischen Kommunen und Landkreisen und wagten einen Blick über den Tellerrand. Dr. Daniel Franz und Henrieke Franzen von der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Hamburg in Trägerschaft der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG) stellten in einem vierstündigen Online-Seminar ihr Instrument Standortanalyse vor.

© SLfG

 

Oft besteht der Wunsch, den Aufbau einer handlungsfeldübergreifenden Gesundheitsstrategie im eigenen Umfeld anzustoßen oder voranzubringen. Die Standortanalyse hilft – wie ihr Name schon sagt – herauszufinden, welche Voraussetzungen und Ressourcen vorhanden sind, welche Akteur*innen einbezogen werden müssen und wo Herausforderungen bestehen. Je drei Fragen zu sechs Themenfeldern bringen relevante Schlüsselpersonen in einem Setting, Sozialraum bzw. Quartier zum strukturierten Nachdenken und bieten nach ihrer Beantwortung einen roten Faden für die zukünftige Aufbauarbeit.

Vorgestellt wurde sowohl die webbasierte Variante, die zur Onlineberatung in Pandemiezeiten entwickelt wurde, als auch das ursprünglich analoge „Spielbrett“, das den Teilnehmerinnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt wird. Charakteristisch ist das Erscheinungsbild der Standortanalyse im Format einer (Bienen)Wabe, die so den interdisziplinären Austausch am „runden Tisch“ visuell verdeutlichen soll.

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Das Instrument entwickelte die HAG in Kooperation mit der Hochschule Esslingen im Rahmen des Bundesmittel-geförderten Forschungsprojekts „Kommunale Entwicklung von Gesundheitsstrategien: Wissenschaft und Praxis im Dialog“ (KEG). Es wird in Hamburg bereits zur Beratung von Sozialräumen bzw. Stadtteilen genutzt. Die Referierenden berichteten daher auch über ihre bisherigen Praxiserfahrungen. Die Teilnehmerinnen waren sehr interessiert und besprachen erste Ideen für einen Einsatz in ihrem kommunalen Umfeld.

Nähere Informationen zur Standortanalyse hier.

Die Qualifizierung der kommunalen Gesundheitsförder*innen gehört zu den wichtigen Zielen von P. SACHSEN. Dazu unterstützt die KGC Sachsen im Rahmen ihrer Aufgaben die Umsetzung der Landesrahmenvereinbarung (LRV) und bietet verschiedene Fortbildungsformate an. Neben den fünf erfolgreich durchgeführten Online-Good-Practice-Lernwerkstätten 2021 soll nun auch aufgezeigt werden, welche Erfahrungen in anderen Bundesländern gemacht wurden und welche Instrumente dort genutzt werden.

Einen weiteren Blick über den Tellerrand bot die KGC Sachsen den kommunalen Vertreter*innen mit dem Kontextcheck der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.  (www.kontextcheck.de), der in einem Online-Seminar am 09.12.2021 stattfand.


Die Koordinierungsstelle Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit (KGC) Sachsen ist an die Sächsische Landesvereinigung für Ge­sund­heits­för­de­rung e. V. (SLfG) angegliedert. Die Koordinierungsstelle ist Teil des bun­des­wei­ten Ko­o­pe­ra­ti­ons­ver­bun­des Ge­sund­heit­liche Chan­cen­gleich­heit und wird durch die Bun­des­zen­tra­le für ge­sund­heit­liche Auf­klä­rung (BZgA) im Auf­trag und mit Mitteln der Gesetzlichen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV-Bünd­nis für Ge­sund­heit) gefördert.

                               

 


Kontakt:

Koordinierungsstelle für Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Sachsen
c/o Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. (SLfG)
Antje Dribbisch
– KGC-Gesamtkoordination –
Tel.: 0351 501936-52
E-Mail: dribbisch@slfg.de

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