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Online-Impuls „Suchtgefahren im Pflegealltag“

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Online-Impuls „Suchtgefahren im Pflegealltag
Ansätze und Angebote zur Suchtprävention für Beschäftigte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige

Termin: Donnerstag, 6. Oktober 2022 | 15:30 bis 17:45 Uhr | ONLINE-Veranstaltung | kostenfrei

Suchtgefahren in der Pflege gehen alle an!

Der Alltag der Pflegenden ist fordernd: Wie schnell gibt es die Zigarette zur Entspannung in der Pause, das abendliche Glas Wein zum Abschalten oder den Griff zu leistungssteigernden Substanzen – in der Hoffnung, alles schaffen zu können. Und auch manch pflegebedürftiger Mensch neigt dazu, Einsamkeit und Schmerzen entfliehen zu wollen. Suchtprävention hat viele Facetten und steckt voller Potential. Seien Sie gespannt auf einen einführenden Impulsvortrag der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen sowie drei Workshops, die sich den Besonderheiten der jeweiligen Zielgruppe (Beschäftigte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige) widmen.

Anmeldung
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melden Sie sich bis zum 30.09.2022 zur Veranstaltung an. Bitte wählen Sie bei der Anmeldung einen Workshop aus. Nutzen Sie dafür obigen Buchungsbutton

Die Veranstaltung findet online statt. Sie benötigen dafür ein internetfähiges Endgerät mit Mikrofon und möglichst Kamera. Den Zugangslink erhalten Sie ca. eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail.

detaillierte Infos im Flyer hier (PDF, 440 kB)


Kontakt:

Johann Große
Informationsstelle zur Gesundheitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen
Telefon: 0351 501936-53
E-Mail: gesund-pflege@p-sachsen.de

Anja Maatz
Informationsstelle Gesundheit in der Arbeitswelt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
Telefon: 0351 501936-54
E-Mail: gesund-betrieb@p-sachsen.de

Christiane Höpping
Kraft-Copilot: Partizipative Entwicklung einer adaptiven und gamifizierten Lern- und Vernetzungsplattform zur Förderung der Gesundheitskompetenz junger informell Pflegender
Telefon: 0351 501936-26
E-Mail: hoepping@slfg.de


 

Workshop 1: Suchtprävention als Bestandteil Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) am Beispiel der Barmherzigen Brüder Rilchingen

Referentin:
Christiane Schild
seit über 27 Jahren Sozialarbeiterin bei den Barmherzigen Brüdern Rilchingen im Saarland, Kundenberaterin und Koordinatorin und seit 2013 Beauftragte für Gesundheitsmanagement

Zielgruppe:
Verantwortungsträger in Pflegeeinrichtungen (Führungskräfte, Mitarbeitenden-Vertretung, BGM-Beauftragte, Wohngruppenleitungen) und sonstige Interessierte mit Mitarbeitenden-Verantwortung

Inhalt:
Die Barmherzigen Brüder Rilchingen haben Suchtprävention zum Schwerpunkt ihrer Betrieblichen Gesundheitsförderung gemacht (BGF). Dafür hat das Unternehmen einen BGF-Sonderpreis erhalten. In der Suchtprävention bei den Barmherzigen Brüdern Rilchingen geht es neben Medikamentenmissbrauch vor allem um den Umgang mit dem Thema Alkohol. In diesem Workshop beschreibt Christiane Schild praxisnah und authentisch, was es alles zu beachten gibt, um das Thema Suchtprävention am Arbeitsplatz anzugehen. Von der Gründung einer Arbeitsgruppe, dem Umgang mit Skepsis unter den Mitarbeitenden, der wichtigen Zusammenarbeit mit Kooperationspartner*innen, Kommunikationsstrategien innerhalb der Einrichtung und stetigen kleinen Aktionen soll die Rede sein. Ziel ist es, Ihnen erste mögliche Schritte bei der Umsetzung von Suchtprävention in Ihrer Einrichtung aufzuzeigen und Sie auf mögliche Hindernisse sowie Gelingensfaktoren aufmerksam zu machen.


 

Workshop 2: Suchtsensible Pflege – Wie die Ansprache von riskantem Substanzkonsum gelingen kann.

Referent:
Marc Pestotnik, Gesundheitswissenschaftler, Krankenpfleger, Referent der Fachstelle für Suchtprävention Berlin gGmbH, Fachthemen u. a. problematischer
Medikamentenkonsum & Sucht im Alter, u. a. Trainer „Suchtsensible Pflege“

Zielgruppe:
Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Pflegefachkräfte, Personen im Pflegedienst und sonstige Interessierte

Inhalt:
Eine Kultur des Hinschauens und eine wertschätzende Ansprache problematischen Substanzkonsums können maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität der Patient*innen sowie zur Vertrauensbildung im Pflegeprozess beitragen. Dieser Vortrag will Impulse und Tipps geben, wie dies gelingen kann.


 

Workshop 3: Mal wieder an sich selbst denken: Selbstfürsorge und Achtsamkeit in meinen Pflegealltag bringen

Referentin:
Johanna Barbosa, Alters- und Pflegewissenschaftlerin (M. A.), Referentin für den Bereich pflegende Angehörige bei der AW Kur und Erholungs GmbH

Zielgruppe:
Pflegende Angehörige, Beratungs- und Anlaufstellen, Interessierte am Thema

Inhalt:
2019 wurden vier von fünf aller Pflegebedürftigen in Deutschland häuslich gepflegt (destatis). Menschen mit privater Pflegeverantwortung leisten damit den größten Anteil an Pflegeaufgaben. Gleichzeitig bilden sie selbst eine hoch belastete Zielgruppe. Gesundheitliche Belastungen wie Schlafstörungen, Rückenschmerzen oder Suchtverhalten können eine Folge des kräftefordernden Pflegealltags sein. Es fehlt die Zeit, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern, obgleich pflegende Angehörige im Sinne der Gesundheit des Pflegenden eine zentrale Rolle übernehmen. Im Workshop möchten wir mit Ihnen in den Austausch kommen, wie die eigene Selbstfürsorge im Alltag gestärkt werden kann. Johanna Barbosa gibt einen Einblick in das Thema der Achtsamkeit und stellt ein speziell für pflegende Menschen entwickeltes Kurkonzept vor.