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Geschlechtersensibilität als Faktor für die psychische Gesundheit junger Menschen

Am 23. Februar 2026 lud die LAG Queeres Netzwerk Sachsen in Kooperation mit der AG Kita im Rahmen von P. SACHSEN zum Onlineformat „Geschlechtersensibilität als Faktor für die psychische Gesundheit junger Menschen“ ein.

Das psychische Wohlbefinden junger geschlechtsvarianter (trans*, inter*, nicht-binärer) Menschen ist ein Thema in Gesundheitsversorgung und Prävention, das oft übersehen wird. Viele dieser jungen Menschen stehen vor spezifischen Herausforderungen – wie Diskriminierungserfahrungen aufgrund der geschlechtlichen Identität – die ihre mentale Gesundheit beeinträchtigen können. Für ihre gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe und im Rahmen gesundheitlicher Chancengleichheit ist es daher wichtig, geschlechtsspezifische Einflussfaktoren und geschlechtliche Vielfalt zu kennen und in die Praxis zu integrieren.

Es referierten Mari Günther (systemische Therapeutin/ Familientherapeutin, Fachreferentin für Beratungsarbeit und Gesundheitsversorgung im Bundesverband Trans*, Berlin) und Dr. Nick Heinz (Bildungsreferent für geschlechtliche Vielfalt, Leipzig). Belastungs- & Empowermentfaktoren für junge trans*, inter* und nicht-binäre Menschen sowie Gelingens- & Hemmnisfaktoren für mentale Gesundheit im Setting Kita, Schule und Jugendarbeit wurden u. a. aufgezeigt und diskutiert.

Wir möchten Sie in diesem Zusammenhang auf den Fachtag des nadis „Wir behandeln das – Diskriminierung im Gesundheitswesen ansprechen und handeln“ am 05.11.2026 in Leipzig hinweisen.

 

Was macht einen Safe Space für junge tin aus? Ausschnitt aus dem Video der tinJugendgruppe Rosa Linde in Zusammenarbeit mit LAG Queeres Netzwerk Sachsen

LAG_Queeres_Netzwerk_Videoausschnitt